Eigentlich ganz klar, womit der Anfang gemacht wird...

...und doch habe ich ein Weilchen darüber nachgesonnen- es gibt sooo viele Dinge übers Räuchern zu erzählen, die ich teilenswert finde. Womit also beginnen?

Flugs eine Kanne Tee gemacht, auf den regennassen Garten geschaut und plötzlich gewusst:

 

Es ist der Beifuß  über den ich hier im ersten Blogartikel schreiben möchte!

Denn schließlich ist ihm zu verdanken, dass es AMARELLA Räucherwerk überhaupt in dieser Form gibt.

Während ich nämlich vor etwas mehr als 8 Jahren noch grübelte, ob ich den Sprung in die Selbständigkeit mit Ritueller Naturarbeit & Räucherwerk wagen sollte, tauchte er plötzlich überall in meinem Leben auf.

So deutlich hatte ich ihn vorher nie wahrgenommen und ich begann, mich mit ihm vertraut zu machen...

 

 

Zunächst trug ich ihn eine Weile bei mir und achtete besonders auf  meine

Gedanken & Träume in dieser Zeit.  An verschiedensten Standorten  schaute ich mir an,

wie unterschiedlich er dort wuchs und probierte aus, wie er schmeckte und roch...

Mir fiel nach und nach wieder ein, was ich schon alles über ihn gelesen hatte.

 

 

Als ich dann das erste Mal bewusst Beifußkraut verräucherte, fühlte ich mich, als hätte ich eine

alte Freundin wiedergefunden.

Sie stellte  sich mir beim Räuchern  mit ihrem italienischen Namen vor: " AMARELLA" .

Und sie begleitete mich auf dem aufregenden Weg

in meine Selbständigkeit als Räucherfrau.

Ohne sie hätte ich es vielleicht garnicht gewagt,

überhaupt loszugehen und vermutlich hätte ich auch nicht den ganzen Weg durchgehalten bis hierher.

Das ahnte ich damals bereits und so wurde sie

zur Namensgeberin für mein 1-Frau-Unternehmen.

 

                                                                                                                                                                                                           

                                                                                                                                   Da steht die Amarella hinter mir.       

 

Was ist denn nun so besonders an dieser Pflanze, die viele Menschen nur als "Unkraut" oder als gesundes Beiwerk zum Gänsebraten kennen?

Die Bedeutung von Beifuß als Räucher- und Heilpflanze geht bis in die Steinzeit zurück.

Und das in den verschiedensten Winkeln dieser Welt, in diversen Kulturen-

immer schon wurde mit Beifuss geheilt und geräuchert.  In alten Kräuterbüchern findet sich die Bezeichnung "Mutter aller Kräuter", denn ihm wurde außerordentlich große Heilkraft zugesprochen.

Der wissenschaftliche Name Artemisia  bezieht sich auf die  Göttin Artemis.

Diese ist unter anderem die Schutzgöttin der Heilkräuterkundigen und steht für Freiheit, Unabhängigkeit und Transformation.

(Und natürlich für vieles mehr, doch das alles aufzuschreiben, würde  hier den Rahmen sprengen ...)

 

 

Und was bewirkt Beifuß beim Räuchern?

Beifuß hat eine reinigende, stärkende und durchwärmende Wirkung.

So ist er eine besonders gute Wahl, wenn es darum geht, Räume zu klären:

Sein Rauch reinigt & desinfiziert und schafft so eine gesunde Raumatmosphäre, also ruhig mal richtig viel Rauch erzeugen, mit der Räucherschale durch alle Zimmer gehen.

Danach unbedingt gut durchlüften, damit alles raus kann...

Zu den Sonnenwenden wurden in den alten Zeiten traditionell Haus & Hof mit Beifuß geräuchert- ein schöner Brauch, der heute wieder lebendig wird.

 

Die stärkende und durchwärmende Wirkung ist gerade jetzt im Herbst ein großes Geschenk- wenn du dich abgeschlagen und fröstelig fühlst, ist eine Beifußräucherung eine wahre Wohltat.

Sie bringt die Energie in Fluss, wärmt dich tief durch und schenkt dir Kraft.

 

Besonders ans Herz legen möchte ich den Beifuss allen Frauen, denen es um die Themen

Weibliche Kraft, Innere Natur, Wahres Selbst geht.

Räucherungen mit Beifuß unterstützen und begleiten dabei besonders kraftvoll.

Beifuß entspannt zudem den Unterleib. Er unterstützt daher die Geburt, sowohl auf der körperlichen Ebene (in der Schwangerschaft nicht anwenden, außer in Begleitung einer darin erfahrenen Hebamme!) als auch auf der energetischen Ebene, wenn Übergänge stattfinden und Neues geboren werden will.

 

            

 

Kurz gefasst:

 

- Wie riecht Beifuß? 

            bittersüß, erdig-warm

- Wie wirkt er?

           reinigend, stärkend, durchwärmend, entspannt den Unterleib

- Was begleitet er besonders gut?   

           Übergänge, Wendepunkte im Leben, Themen rund um die weibliche Kraft

- Wie wird er verräuchert? 

           1. Das trockene Kraut zu einem Knäuel zusammendrücken und in einer Schale 

                   entzünden.

              2. Auf dem Räuchersieb sehr gut zur Begleitung im Alltag und um den Duft zu   

                   genießen.

              3. Zur Raumreinigung auf Kohle verräuchern. Etwas Sand auf die glühende Kohle

                  geben,  um die Hitze zu mildern.    

 

                   


 Das war der Einstieg- ein Anfang ist gemacht und ich bin gespannt, wohin die Reise führt-  vielleicht hast du ja Lust bekommen, eine Weile mit mir zu reisen....

 Nächste Woche geht es mit einem neuen Thema weiter- lass dich überraschen!


 

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Kommentare: 1 (Diskussion geschlossen)
  • #1

    Ute B. (Mittwoch, 19 Oktober 2016 19:37)

    Herzlichen Glückwunsch zum ersten Blog-Beitrag: er ist wirklich sehr gelungen und ungemein informativ. Man spürt bei dir, wie sehr du deine Arbeit liebst und es dir Freude bereitet dieses Wissen weiterzugeben. Viel Erfolg weiterhin.